Die Steine und das Billen
Rüdiger Hagen beim Billen des Mühlsteins
Die Mühlsteine der Laderholzer Wassermühle sind aus Wesersandstein und waren bei der Restauration der Mühle noch vorhanden. Auch sie müssen gelegentlich gewartet werden. Der Müller muss sie nämlich schärfen. Diesen Vorgang nennt man auch das "Billen" der Steine mit sog. Billhämmern.
Der Steingalgen
Zu jedem Steingang gehören 2 Steine. Der untere wird Bodenstein genannt und liegt fest, wohingegen der obere Stein (der Läuferstein) gedreht wird. Die beiden Steine liegen mit den Mahlflächen aufeinander. Will man sie nun bearbeiten, muss man sie voneinander abheben. Dazu wird eine alte Errungenschaft genutzt: der Steingalgen oder auch Steinkran. Damit ist das Bewegen der Steine mit Muskelkraft möglich.