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Kammräder und Kämme

Die Königswelle des oberschlächtigen Wasserrades

Der Ingenieur spricht von Zähnen und Zahnrädern, der Müller von Kämmen und Kammrädern. Auf der Laderholzer Mühle waren die Kämme nicht mehr vorhanden bzw. nur noch in schadhaftem Zustand. Es war also nötig, die Kämme durch neue zu ersetzen. Diese wurden handgefertigt und sind jedes für sich ein Unikat. Befestigt werden sie von hinten mit Hilfe von Keilen. Diese müssen von Zeit zu Zeit nachgeschlagen werden, damit sie sich nicht lockern, herausfliegen und größeren Schaden anrichten.

Früher waren die Kämme alle aus Holz. Sie waren vorwiegend aus abgelagerter Weißbuche gefertigt. Seit 1738 das Vorgelegegetriebe eingebaut worden ist, läuft immer ein Holzkamm gegen einen Stahlkamm. So verschliss der Holzkamm, der wirtschaftlicher zu ersetzen und besser anzupassen war.

Die Bütte Der Beutelkasten